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Was sind Cookies? Einfach erklärt – und was Sie beim Cookie-Hinweis anklicken

Quellen geprüft am Lesezeit ca. 3 Minuten

Mit Keksen haben Cookies nichts zu tun – auch wenn das englische Wort genau das bedeutet. Die Verbraucherzentrale erklärt die verbreitete Deutung: Wie in einem Glückskeks stecken in einem Cookie kleine Informationen.

Thomas, 68
Ein Beispiel aus dem Alltag

Thomas öffnet die Internetseite seines Kegelvereins. Kaum ist sie da, schiebt sich ein Kasten davor: „Wir verwenden Cookies.“ Darunter zwei Knöpfe. Welchen soll er nehmen? Und was passiert, wenn er den falschen erwischt?

Keine Sorge: Mit diesem Kasten kann Thomas nichts kaputt machen. Er entscheidet nur, was die Seite über ihn speichern darf.

Ein Cookie ist ein kleiner Datensatz. Ihr Browser – das Programm, mit dem Sie im Internet surfen – legt ihn auf Ihrem Handy oder Computer ab, wenn Sie eine Internetseite besuchen. Kommen Sie später wieder, kann die Seite Sie daran erkennen.

Nützliche und weniger nützliche Cookies

Nützlich sind zum Beispiel Cookies, die sich Ihren Warenkorb merken. Ohne sie wäre der Warenkorb bei jedem Klick wieder leer. Laut Verbraucherzentrale wären Online-Shopping und Online-Banking ohne bestimmte Cookies kaum möglich. Viele dieser Cookies verschwinden von selbst, wenn Sie den Browser schließen. Man nennt sie Session-Cookies.

Kritischer sind Cookies für Werbung und Analyse. Mit ihnen können Firmen nachvollziehen, welche Seiten Sie besuchen – theoretisch über Jahre. So entsteht ein Profil über Ihre Interessen, das für Werbung genutzt wird. Das BSI weist darauf hin, dass solche Profile auch für Internet-Kriminelle interessant sein können.

Für Cookies, die nicht unbedingt nötig sind – etwa für Werbung –, braucht eine Seite Ihre ausdrückliche Zustimmung. So steht es im Gesetz. Die Verbraucherzentrale erklärt dazu:

  • Sie entscheiden frei, ob Sie zustimmen.
  • Häkchen für solche Cookies dürfen nicht schon gesetzt sein.
  • Lehnen Sie ab, dürfen diese Cookies nicht gesetzt werden.

Sie dürfen also ruhig ablehnen. Cookies, die für die Seite technisch nötig sind, darf sie laut Verbraucherzentrale auch ohne Ihre Zustimmung setzen – damit sie funktioniert.

Ist Ihnen der Text im Cookie-Hinweis zu klein? Dann lohnt sich ein Blick in unsere Anleitung: Schrift am Handy größer stellen.

So behalten Sie den Überblick

  • Werbe- und Analyse-Cookies ablehnen, wenn Sie gefragt werden. Die Verbraucherzentrale rät besonders, Tracking-Cookies von fremden Firmen (Drittanbietern) abzulehnen.
  • Cookies beim Schließen löschen: Das BSI empfiehlt, Cookies beim Schließen des Browsers automatisch löschen zu lassen. Viele Browser bieten das in den Einstellungen an.
  • Privater Modus: Manche Browser haben einen „privaten“ oder „Inkognito“-Modus. Dort werden Cookies nach dem Schließen nicht behalten.
  • An fremden Geräten immer abmelden: Nutzen Sie einen Computer in der Bücherei oder im Hotel, melden Sie sich nach dem Surfen ab. Sonst bleiben Sie unter Umständen angemeldet.

Netzleicht übrigens setzt keine Cookies. Deshalb sehen Sie bei uns auch keinen Cookie-Hinweis. Mehr dazu steht in unserer Datenschutzerklärung.

Quellen und Prüfung

Diese Erklärung stützt sich auf folgende Quellen. Geprüft heißt bei uns: Jede Aussage wurde am 1. November 2026 mit diesen Quellen abgeglichen.

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