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Ruhige Anleitungen zu Smartphone, WhatsApp und Sicherheit im Internet


Selbst prüfen

Ist das echt? Der Check für verdächtige Nachrichten und Anrufe

Margarete, 74
Ein Beispiel aus dem Alltag

Margarete hat eine Nachricht bekommen, die sie stutzig macht. Ist das wirklich ihre Bank? Bevor sie irgendetwas tut, geht sie die Fragen in Ruhe durch.

Sie haben eine merkwürdige Nachricht bekommen, oder jemand hat seltsam angerufen? Beantworten Sie ein paar kurze Fragen. Am Ende sagen wir Ihnen klar, was wir an Ihrer Stelle tun würden.

Der Check läuft nur in Ihrem Browser. Ihre Antworten werden nicht gespeichert und nicht verschickt.

Wie hat man Sie erreicht?
Geht es um Geld, Wertsachen oder eine Zahlung?

Die Polizei rät: Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte – auch nicht an angebliche Polizisten.

Sollen Sie schnell handeln? Wird Ihnen Druck gemacht?

Die Polizei rät: Lassen Sie sich nicht drängen und nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit.

Werden Sie nach einem Code, einer PIN, einer TAN oder einem Passwort gefragt?

Polizei, Banken und Behörden fragen niemals nach PIN oder TAN – weder am Telefon noch per E-Mail oder Handynachricht. Den Bestätigungscode von WhatsApp sollen Sie niemandem geben.

Sollen Sie einen Link antippen, eine Datei öffnen oder eine App installieren?

Über solche Links können schädliche Apps auf das Handy kommen oder Daten abgegriffen werden.

Gibt sich jemand als Angehöriger aus – mit neuer Nummer oder ohne den eigenen Namen zu nennen?

„Hallo Mama, das ist meine neue Nummer“ ist laut Polizei der häufigste Einstieg beim Betrug über Messenger.

Gibt sich jemand als Polizei, Bank, Behörde oder bekannte Firma aus?

Die angezeigte Nummer oder der Absender kann gefälscht sein. Das nennt man Spoofing.

Kam das überraschend – ohne dass Sie etwas erwartet oder bestellt haben?

Überraschende Nachrichten mit Link sind typisch für Betrugs-SMS, zum Beispiel angeblich vom Paketdienst.

So werten Sie Ihre Antworten aus

Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie nichts überweisen, keine Codes weitergeben und auf keinen Link tippen. Prüfen Sie die Sache in Ruhe über einen Weg, den Sie selbst wählen – zum Beispiel mit einem Anruf unter einer Nummer, die Sie schon kennen. Fragen nach Code, PIN, TAN oder Passwort sind immer ein Warnsignal.

Ist schon etwas passiert? Dann hilft der Notfallplan nach einem Betrug. Bei akuter Gefahr: 110.

Quellen

Die Fragen und Empfehlungen stützen sich auf diese Quellen. Stand: 1. November 2026.

Dieser Check ist eine Orientierungshilfe. Er kann nicht sicher feststellen, ob eine Nachricht echt ist, und ersetzt keine Beratung.